30. Dezember 2010

Revit Schalplanerstellung Teil 1

Heute möchte ich mit einer längeren Serie zur Schalplanerstellung unter Revit beginnen. Das Modellieren in Revit hat man relativ schnell erstellt. Damit auch die fertigen Pläne das Aussehen und die Informationen wie in AutoCAD  haben, ist ein wenig Feintuning erforderlich. Diese Anpassungen sollen das Thema in den nächsten Beiträgen hierzu sein.
Heute befasse ich mit einem Problem, das uns immer wieder begegnet. Im Gegensatz zur Architekturplanung, werden die Grundrisspläne als Deckenuntersichten dargestellt (Blick nach oben). Damit verbunden ist auch, das ich die aufgehende tragende Konstruktion verdeckt sehen will.
Die Aufgabenstellung lautet also, wie stelle ich Revit so ein, das meine aufgehende Konstruktion automatisch verdeckt (Strichlinie), und schattiert dargestellt wird.


Dieses Bild zeigt das fertige Ergebnis unserer Aufgabenerstellung. Da die Vorgehensweise für einen Blogbeitrag zu aufwendig ist, stelle ich euch unsere IN-House Tutorial zur Verfügung. Das Tutorial setzt folgende Grundkenntnisse voraus:

  • Erstellen von Projektparametern
  • Erstellen und Anwenden von Filtern
  • Grafiküberschreibungen
Grundkenntnisse bedeutet lediglich, das auf diese Themen nicht im Detail eingegangen wird, und man schon einmal damit gearbeitet haben sollte. Sollten jedoch fragen auftauchen, dann bitte diese hier einfach posten.
Das Tutorial gibt es hier zum Download:

24. Dezember 2010

Frohe Weihnachten

RevitDE wünscht all seinen Lesern ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest.

Revit Hardware - Monitore

Mit diesem Beitrag möchte ich meine kleine Serie über Revit und Hardware beenden.
Heute dreht sich alles um die Frage des richtigen Monitors. Wobei die erste Frage die notwendige Anzahl der Monitore klären soll. Wir haben vor ca. 5 Jahren alle CAD Arbeitsplätze auf zwei Bildschirme umgestellt. Die Erfahrung die wir hier machen konnten sind nur positiv. Einen CAD Arbeitsplatz mit nur einem Bildschirm ist für uns undenkbar. Da gerade bei unserer Arbeitsweise immer andere Applikationen (PDF, Office Programme) geöffnet sind, ist ein Bildschirm nicht mehr ausreichend. Zudem hat es sich als sehr hilfreich erwiesen gerade in Revit, das Eigenschafts- und Projektbrowserfenster auf dem anderen Bildschirm immer offen zu halten.
Der Zwei-Bildschirmbetrieb setzt natürlich eine entsprechende Grafikkarte voraus. Kommen wir nun zu den anderen Kriterien. Eines der entscheidendsten ist natürlich die Größe. Die Untergrenze sollte hier bei 21Zoll liegen. Nach Oben ist das wohl Geschmacksache. Was man gerade bei Applikationen wie Revit  (auch AutoCAD) beachten sollte, ist das die Ribbon- und Statusleiste Platz weg nimmt. Deshalb sollte man Formate mit einer Auflösung in der Höhe von 1080 meiden. Besser sind hier Auflösungen von 1200 Zeilen. Das machst sich enorm bemerkbar. Damit sind wir auch schon bei den gängigsten Auflösungen. In Frage kommen hierbei nur 1600x1200 und 1920x1200. Das bedeutet für die Zoll Größen, Bildschirme in 21 bzw. 22Zoll, und 24 bzw. 26Zoll. Damit hat man seine Auswahl schon gut eingeschränkt. Weitere wichtige Punkte sind Blickwinkelstabilität und Kontrast. Um hier einen genauen Überblick zu erhalten muss man sich mit den Paneltypen der Bildschirme auseinandersetzen. Zur Auswahl stehen hier TN-, MVA-, PVA-, S-PVA- und S-IPS Panels.
Die Reihenfolge stellt hier auch eine Wertigkeit dar. TN-Panels sind letztlich Consumer Displays. Dies reicht für unseren Alltag nicht aus. Ausreichender Blickwinkel und Kontrast sind unabdingbar für unsere tägliche Arbeit. Den erhalten wir mit den letzt genannten Paneltypen. S-IPS Panels vereint hierbei die Vorteile von TN- und MVA/PVA-Panels. Letztlich schlägt sich dies natürlich in den Preisen nieder. Mit den folgenden Kriterien lässt sich somit relativ schnell ein passender Monitor finden.

  • Auflösung 1600x1200 oder 1920x1200
  • Panel: S-PVA oder S-IPS
  • Großer Blickwinkel und Hoher Kontrast
In Frage kommen hierbei Monitore von:
  • Eizo: S2402W, S2433W, SX2462W, S2100
  • NEC: LCD2090UXi, LCD2190UXp, LCD2490WUXi,  LCD2690UXi,
  • HP: ZR24w, LP2475w, 
  • Samsung: SyncMaster 2443BW, 245T(veraltet)
Das soll nur ein kleine Auswahl darstellen. Bitte achtet auch darauf, das sich die Bildschirme manuell einfach einstellen lassen. Gerade die Sensorautomatik (Helligkeit) bereitet Probleme, und sollte sich manuell einstellen lassen. 

Die ersten drei Teile zum Thema Revit + Hardware findet ihr hier:

22. Dezember 2010

Die etwas andere Decke

Die Deckenbearbeitung in Revit führt gerade bei Neigungen nicht immer sofort zu dem gewünschten Ergebnis. Die nachfolgenden Bilder zeigen aber was alles mit den Standard Tools möglich ist.




Die Bilder zeigen das von gewölbt bis geneigt alles sehr gut machbar ist. Am einfachsten lassen sich diese Formen als Dach über Extrusion realisieren. Hierzu wird in einer Ansicht oder Schnitt die Profillinie erstellt. Wie bei den Decken wird der entsprechende Typ mit dem entsprechenden Aufbau zugeordnet. Da uns hier das Standardwerkzeug für Liniengeometrie bzw. Skizzenmodus zur Verfügung steht, sind alle Varianten möglich. Zu beachten ist jedoch, das erst einmal vom Grundriss her eine rechteckige Fläche erzeugt wird. Das bedeutet, das die Profillinie mit der Extrusion die äußere Umgrenzung unserer Decke darstellt. Alle nicht vorhandenen Ecken und Flächen müssen ausgeschnitten werden. Das macht man am besten über Öffnung --> Vertikal. Eine weitere Einschränkung besteht im Schichtaufbau. Leider ist es nicht möglich Profile zu definieren. Damit kann man also keine Trapezblechdecke (Verbunddecke) erzeugen.
Ein weiterer Vorteil lässt sich an den nächsten beiden Bilder sehr gut zeigen.

Decke über Formbearbeitung erstellt



Decke über Dach und Extrusion erstellt

Diese Bilder verdeutlichen ein Grundproblem in Revit. Werden Decken mit dem Formbearbeitungs Tool erstellt, wird die Dicke nicht lotrecht zur Deckenkante erzeugt sondern immer vertikal. Dies ist statisch gesehen falsch. Bei der Konstruktion als Dach über Extrusion ist dies nicht der Fall. Hier sind die Dicken immer lotrecht zur Neigung.
Viel Spaß beim erstellen von ungewöhnlichen Deckenformen.


20. Dezember 2010

Verdeckte Kanten in der Stützendarstellung

Bei der korrekten Darstellung von verdeckten Kanten bei Stützen stellt uns Revit ab und an vor ein Rätsel.
Ein typisches Beispiel zeigt die nachfolgende Grafik:


Diese Ansicht stellt die verdeckte Kante der Stütze nicht automatisch dar (Stil: Verdeckte Kante). Sicherlich lässt sich dies über das Linientool anpassen. Doch das ist uns zu aufwendig. In der Stützenfamilie selber gibt es eine Funktion die dieses Verhalten ändert.

Die Stützenfamilie muss hierzu geöffnet werden. In den Eigenschaften unter Grafiken --> In verdeckten Ansichten, stehen uns drei Optionen zur Verfügung, die dieses Verhalten beeinflussen. Leider sind diese Optionen nicht eindeutig genug.

  • Von anderen Objekten verdeckte Kanten erzeugt unser obiges Beispiel
  • Durch Stütze selbst verdeckt erzeugt verdeckte Kanten durch die Stütze selber
  • Alle Kanten erzeugt auch verdeckte Stützenkanten, wenn ein Objekt davor steht, einschlich der verdeckten Kanten durch dieSstütze selber
In unserem Beispiel wählen wir nun die mittlere Option, durch die Stütze selber verdeckt.


Diese Einstellung erzeugt nun automatisch die verdeckten Kanten in der Ansicht.
Schauen wir uns die nächsten zwei Beispiele an:


BILD 4: Grundriss: Konsole geschnitten, Ansicht alle Kanten verdeckt

BILD 5: Stützenkanten in der Achse 2 nicht sichtbar

In Bild 4 ist die Ansicht korrekt dargestellt. Die Stütze wird von der Wand vollständig verdeckt, und auch die verdeckte Konsole wird korrekt angezeigt. Der Grundriss ist auch trotz entsprechender Schnitthöhen Einstellung nicht korrekt. Die Konsole soll nur in der Ansicht zu sehen sein.

In Bild 5 habe ich  nur die Ansicht dargestellt. Hier sind die verdeckten Kanten der Stütze nicht mehr sichtbar.

Schauen wir uns nun die Gründe hierfür an:


Die Gründe für die Darstellung in Bild 5 sind unter Grafiken zu finden. Wie oben schon beschrieben, muss in diesem Fall die dritte Option Alle Kanten ausgewählt werden.
Die Darstellung für Bild 4 erklärt der Punkt unter Sonstiges: Im Grundriss geschnitten darstellen. Diese muss in diesem Fall deaktiviert sein.
Schauen wir uns noch ein letztes Beispiel an:


BILD 7: Schlitz im Grundriss nicht dargestellt


BILD 8: Korrekte Darstellung



BILD 9: Notwendige Einstellung in der Familie




14. Dezember 2010

Revit Hardware - CPU, RAM + OS

Im dritten Teil zum Thema Revit + Hardware dreht sich diesmal alles um Prozessoren, Arbeitsspeicher und Betriebssystem.
Ich habe diese drei Themen bewusst zusammengefasst, da sie immer voneinander abhängig sind.
Fangen wir heute mit dem einfachsten dieser drei Themen an, dem Betriebssystem.
Bevor ich hier eine Empfehlung ausspreche noch ein Hinweis vorab. Meine Empfehlungen dienen in erster Linie der Neuanschaffung. Bestehende Systeme solltet ihr lediglich auf ihre Tauglichkeit hin untersuchen. Die minimalen Anforderungen sind auf den Autodesk Seiten explizit beschrieben. Jedes Revit System sollte hierauf lauffähig sein. Ziel meiner Empfehlung ist es aber ein System zu beschreiben, mit dem es auch Spaß macht, und mit dem man flüssig Arbeiten kann.
Ganz wichtig an dieser Stelle, dies ist eine Empfehlung für Revit Structure. Die Anforderungen gerade für Revit Architecture im Rendering Bereich sind um ein vielfaches Höher. Wer danach sucht, sollte sich doch mit seinem Fachhändler des Vertrauens genauer auseinander setzen.
Die Anforderungen an Revit gerade an notwendigen Arbeitsspeicher sind weit aus größer als unter AutoCAD. Für die 32bit Systeme gibt es schon genügend Tipps, auch von Autodesk, den RAM mit dem 3GB Switch zu erhöhen. Das ist jedoch nur ein Notbehelf. Wer Heute einen neuen Rechner zusammenstellt sollte sich gleich an ein 64bit System gewöhnen. Für ein 64bit System wie Windows 7 entfallen die Beschränkungen für den Arbeitsspeicher. Hier wird man nur durch den Prozessor gebremst. Wer vernünftig mit Revit arbeiten will, kommt um diese Konfiguration nicht herum. Ich arbeite schon eine zeit lang mit WIN 7 Pro, und habe keinerlei Treiber Probleme. Das BS arbeitet insgesamt fehlerfreier (weniger Abstürze) und flüssiger.
Bleibt nur noch die Frage nach der Größe des Arbeitsspeichers zu klären. Diese ist mit dem Prozessor eng verknüpft. Zur Auswahl bei den Prozessoren stehen uns der Core i5, Core i7 und die Xeon Prozessoren.
Die Core i5 und i7 Boards sind in der Regel mit 4 Speicherbänken bestückst, bei den Dual Core Xeons auch schon mal 18. Damit sind also bei den Core i5 und i7 max. 4x4=16 GB Ram möglich. Nachteil hierbei ist aber, das die 4 GB Riegel fast doppelt so teuer sind wie die 2 GB. Da eine CAD Workstation aber noch halbwegs erschwinglich sein soll, habe ich mich für 8GB entschieden. Bisher konnte ich beim normalen Arbeiten unter Revit (kein Rendering), keine Beeinträchtigungen feststellen.
Für das normale Arbeiten unter Revit sollten 8GB RAM ausreichend sein. Damit sollte man gängige Projekte im normalen Umfang abarbeiten können. Steigt die Projektgröße und somit die Dateigröße, oder wird mit anderen Planern (Architekten), an einer gemeinsamen Projketdatei gearbeitet, sind andere Überlegungen notwendig.
So bleibt nur noch die Wahl des geeigneten Prozessors. Die nachfolgenden Bilder verdeutlichen die unterschiede zwischen einem Core i5 760 (2,80GHz), und einem Core i7 870 (2,93GHz).

Core i7, Rendering mit Schatten, Drucker 300DPI


Core i7, Rendering mit Transparenten Bauteilen, Drucker 300DPI


Core i7, Rendering der Bewehrung, Drucker 300DPI


Core i5, Rendering der Bewehrung, Drucker 300DPI

Core i5, Rendering abgebrochen

Die Bilder zeigen hier deutlich die Unterschiede. Es sei aber noch einmal deutlich erwähnt, das Arbeiten mit Revit ist mit einem Core i5 sehr gut möglich, solange man das Rendern nur gelegentlich nutzt. Der Mehrpreis von etwas über 100 € für den Core i7 870 sind sicherlich eine gute Investition. Hier liegt letztlich auch meine Empfehlung. Wer mehr RAM benötigt, und viel Rendert sollte sich dann doch lieber nach einem XEON Prozessor umschauen.
Im letzten Teil dieser Serie dreht sich dann alles um den richtigen Bildschirm.

Teil 1 dieser Serie finden sie hier: Revit Hardware Teil 1
Teil 2 dieser Serie finden sie hier: Revit Hardware Teil 2

12. Dezember 2010

Revit Familie Halfen HTA Schiene - Fugenproblematik

Eigentlich wollte ich heute nur eine weitere Revit Familie veröffentlichen. Hierbei bin ich aber auf eine Problematik gestoßen, die etwas näher erklärt werden muss.
Zuerst einmal die Familie um die es geht. Halfenschienen vom Typ HTA werden immer wieder benötigt bei der Erstellung von Schalplänen. Diese stelle ich heute hier zum Downloaden bereit. Bei diesen Typen habe ich die Schiene als Laufende Meter entwickelt. Hierdurch sollte die Festlegung der Länge exemplarisch im Projekt erfolgen. Dies lässt sich mit einem Linienbauteil realisieren.

Ausgangsbasis war, das die Familie einen Streckparameter an beiden Enden haben sollte. Die Anordnung der Anker sollte sich automatisch anpassen.


Im oberen Bild ist gut zu sehen, das alle Anforderungen beim platzieren im Projekt erfüllt wurden. Die Schiene lässt sich an beiden enden ziehen. Die Länge passt sich an. Im Eigenschaftsfenster kann diese im entsprechenden Parameter (EPLength) auch manuell eingegeben werden.
Ein kleiner Schönheitsfehler bleibt jedoch. Da die Schiene auf einem anderen Bauteil (Wand, Decke o. Stütze) platziert wird, ist sie nur zum Teil sichtbar. Wir müssten also zusätzlich eine Fuge im Bauteil realisieren.
Für Wände könnten wir das mit dem Fugentool, und bei Decken mit einem Generischen Abzugskörper manuell nachträglich einfügen. Für Stützen und Unterzüge ist dies zur Zeit nicht möglich. Hier müsste eine Fuge in der Familie selber realisiert werden.
Da dies ein erheblicher Aufwand bedeutete, habe ich die Fuge schon direkt in der Halfenschiene integriert. Dies ist möglich indem ein flächenbasiertes Modell Template verwendet wird. Allerdings geht dann aber auch ein Teil der Funktionalität des Streckens verloren.


Wir in dem oberen Bild zu sehen, sind die Pfeile für das ziehen der Bauteils nicht mehr vorhanden. Die Länge kann nur noch in der Eigenschaftspalette geändert werden.

Dieser Schnitt verdeutlicht noch einmal beide Varianten. Links ist die HTA Schienen zu sehen, die sich in der Ansicht ziehen lässt, aber keine automatische Fuge erzeugt. Rechts dagegen haben wir automatisch eine Fuge, müssen aber die Länge im Eigenschaftsfenster ändern.
Leider sind dies nicht alle Probleme mit dieser Familie.


Für die Schiene in der Stütze (Links), gibt es zur Zeit nur eine sehr Zeitaufwendige Lösung. Die Fuge und ggf. die Schiene müssen in der Familie selber schon integriert sein.
Ich habe deshalb beide Familienarten hier zum download bereit gestellt. Damit kann sich jeder selber entscheiden wie er arbeiten möchte. Zusätzlich habe ich aber bei beiden Familien die derzeitigen Preise pro Meter hinterlegt. Damit dies aber in Abhängigkeit zur späteren Länge geschieht, habe ich einen weiteren (Gemeinschafts)Parameter "Gesamtkosten" hinzugefügt.

Diese Familien stelle ich hier zum freien Download. Es gelten folgende Lizensbedingungen:
Namensnennung bei Weitergabe: Thomas Hehle, TH-CADKON, by RevitDE
Creative Commons Lizenzvertrag


Halfenschienen laufende Meter ohne Fuge: Halfenschiene LFDM

Halfenschienen laufende Meter mit Fuge: Halfenschiene LFDM mit Fuge

6. Dezember 2010

Wandende und Wandkopf in Revit

Wände lassen sich in Revit relativ leicht und schnell erstellen. Doch wenn das Wandende oder der Wandkopf nicht gerade enden, fängt das basteln an. In einem kleinem Tutorial habe ich bei einer unserer IN-House Schulungen Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich das relativ leicht lösen lässt.
Die Lösung zeigt sich unter dem Wand Ribbon. Alle hier nun vorgestellten Lösungen lassen sich als Fuge oder Profil realisieren.

Hier eine kleine 3D-Übersicht, was alles machbar ist.






Das Tutorial hierzu gibt es hier zum downloaden: 




26. November 2010

Öffnung über Fläche - Kurzinfo unvollständig

Die Kurzinfos weis sicherlich jeder Revit Anwender zu schätzen. Diese erscheinen wenn man mit den Cursor auf einem Ribbon Befehl verweilt. Zum Teil sind diese auch animiert, liefern aber gerade den Anfängern unter uns wertvolle Hilfe.
In dem Befehl Öffnung über Fläche hat sich in der 2011er Version eine Ungenauigkeit eingeschlichen. Die Kurzinfo gibt an, das dieser Befehle nur in Decken und Dächern funktioniert. Das ist so nicht richtig. Dieser Befehl funktioniert auch in Balken und Stützen. Das Ribbonbild sagt an dieser Stelle mehr als die Kurzinfo.


Dieser Fehler in der Kurzinfo ist Autodesk bekannt, wird aber erst in der 2012er Version behoben sein.

25. November 2010

Revit Apps - Family Loader

Einer der täglichen Arbeiten die viele Klicks erfordern, ist das Laden von Familien. Genau hier setzt das Tool an das ich euch heute vorstellen möchte.
Der Family Loader von RevitApps erleichtert die Arbeit ganz wesentlich. Das Tool steht hier zum Download.
http://revitapp.com/easy_family_loader.html
Zusätzlich gibt es auf der Seite ein kleines Video, allerdings in Englisch.
Wie ein Tool in Revit installiert wird, habe ich hier erklärt.
Das Tool zeigt sich in der Ribbon Leiste als RevitApp.com.




Als erstes sollte man unter den Einstellungen (Settings), den Pfad zu seinen Revit Familien einstellen.


Damit sind schon alle Einstellungen erledigt. Über die Loader Schaltfläche kann man nun seine Familien mit einem Klick laden.


Das Fenster bietet uns auf der Linken Seite die Ordnerstruktur unseres Pfades an. In der rechten Hälfte werden die Familien angezeigt, die zuvor im Linken markiert wurden. Die Größe der Vorschau kann am unteren rechten Rand eingestellt werden. Für beide Fenster stehen weitere Markierungs Hilfen zur Verfügung.
Über Load wird dann die markierte Familie(n) geladen. Am oberen Rand lässt sich die Auswahl über Filter einschränken. Im Feld Folder wird der Linke Teil gefiltert. Dies funktioniert sehr gut in Echtzeit. Im rechten Feld File funktioniert dies ebenso, allerdings ist die Performance hier deutlich langsamer. Bitte beachtet das die Tests über ein Netzlaufwerk liefen. Lokale Pfade sollten hier deutlich schneller sein.
Viel Spaß bei diesem Tool.

19. November 2010

Tutorial - Plankopf

Die Planrand bzw. Plankopf Erstellung erschließt sich nicht sofort jedem Anwender in Revit. Hierbei wird man mit Begriffen wie Projektparameter und Familienparameter konfrontiert. Gerade aber Planköpfe bestimmen maßgeblich das Endprodukt beim Kunden. Deshalb sollte jeder Anwender die Erstellung von Planköpfen beherrschen. In dem Tutorial erläutern wir für den Revit Anfänger in allen Schritten die Erstellung eines Planrandes mit Plankopf. Zusätzlich haben wir für die ganz Eiligen die Erstellung mit Hilfe einer DWG Datei erläutert. Zusätzlicher Bonus unserer Plankopffamilie ist, das diese Parametrisch ist. Ihr habt also in einer Familie alle Formate von A2 bis A04(A0+4x verlängert).
Gegenüber dem Autodesk Beispiel haben wir ein etwas neutraleren Plankopf entworfen, den ihr auch direkt verwenden könnt.


Das Tutorial und die Revit Familien gibt es hier zu Download:
Das Tutorial wurde von einem unserer Mitarbeiter(in) im Rahmen unserer IN-House Schulung erstellt.

Vasari - Metrische Vorlagen

Projekt Vasari ist noch sehr neu. Leider hat Autodesk in dieser Version noch keine Metrischen Vorlagen zur Verfügung gestellt. Das ist gerade für den DACH Raum ein Nachteil.
David Light hat dies auf seinem Blog Revit - Everything Autodesk Revit & BIM nachgeholt.
Die Metrischen Templates gibt es hier zum Download:
Project-Vasari metric-templates
Auf dieser Seite gibt er ein paar wichtige Hinweise zum umstellen auf seine Metrischen Templates:
Project-vasari-no-metric-templates

18. November 2010

Revit auf dem iPAD/iPhone

Das iPhone oder das iPAD entwickelt sich immer mehr zu einem Werkzeug, dass man durchaus auch im täglichen gebraucht des Bauwesens benutzen kann. Sei es bei der Anwendung von AutoCAD WS (einem DWG Tool für das iPAD) oder Datenverwaltungstools, bei den man immer seine kompletten aktuellesten Pläne mit dabei hat.

Eine weitere sehr nützliche App (Applikation) ist die goBIM. Ein BIM-Viewer mit dem man seine Building Information Modelling Projekte von Rhino oder Autodesk Revit Produkten (Architecture, Structure, MEP) auf das iPAD/iPhone spielen kann.

Aus Revit heraus wird hierbei ein .gbm-File exportiert das man dann auf einen frei auswählbaren FTP-Server legt und dies wiederum von der App angezeigt werden kann.

Nähere Informationen zur Installation, Einrichtung und Erstellung der Übergabe finden Sie hier.

15. November 2010

Project Vasari Online

Wie ich schon am Freitag berichtet habe, plant Autodesk anscheinend ein Revit Light. Für alle Neugierige steht der Download in den Autodesk Labs nun weltweit zur Verfügung. Ein Konto bei Autodesk ist notwendig.
Gleichzeitig geht Autodesk neue Wege bei der Installation. Angeboten werden eine Portable Version und Installed Version. Letztlich unterscheiden sich beide nicht. Beide beruhen auf der Spoon Virtualization. Hiermit ist es möglich Applikationen ohne Installation zu nutzen. Die Software läuft in einem virtuellen Container, mit kontrolliertem Zugriff auf das Betriebssystem.


Weitere Info's zur Software gibt es demnächst.

13. November 2010

Revit Hardware - Grafikkarte

Heute nun Teil 2 der Serie über Revit Hardware. Für diejenigen die Teil 1 verpasst haben hier der Link: Revit Hardware Teil 1.
Einer der wohl kompliziertesten Themen ist die der Grafikkarte. Hier ist die Auswahl riesig, und die Vorgaben von Autodesk lassen hier fast alles zu. Als erste Anlaufstelle sollte die Graphics Hardware List auf der Autodeskseite dienen. Hier kann man sich über die von Autodesk getesteten Grafikkarten informieren. Diese Tests wurden allerdings erst mit Version 2011 eingeführt.
Die Auswahl wird eigentlich auf zwei Hersteller eingegrenzt. Es bleiben nur ATI oder NVIDIA Karten übrig. Die erste Frage die man sich stellen sollte, nehme ich eine Consumer Karte (Radeon oder Geforce) oder gehe ich gleich zu den Profi Karten im CAD Bereich (Fire GL oder Quadro). Ich möchte diese Diskussion hier aus meiner Sicht abkürzen. Die Profi Karten sind speziell für unsere Bedürfnisse entwickelt worden, und wenn ich schon mit einer Profi Software arbeite, dann sollte man auch die entsprechende Grafikkarte verwenden. Bevor jemand die nach den Autodesk Spezifikationen, und auch getesteten, möglichen  NVS Karten von Nvidia sucht, hier gleich die Begründung, weshalb ich sie für ungeeignet halte. Sowohl die NVS290 wie die auch getestete NVS440 arbeiten mit lediglich 256MB Speicher, und das auch noch mit dem langsamen DDR2 (DDR) Speicher. Da ist der Arbeitsspeicher heute schon schneller (DDR3).
Anhand von NVIDIA versuche ich eine grobe Klassifizierung vorzunehmen. NVIDIA teilt seine Karten in 4 Kategorien ein: Einstiegsprodukte, Midrange, HighEnd und Ultra High End Karten.
Im Einstiegsbereich stehen uns schon seit längerem die FX380 und FX580 zur Verfügung. Erstere besitzt auch nur 256MB Speicher und entspricht somit auch nicht meinen Kriterien. Bleibt für den Einstiegsbereich nur noch die FX580 mit 512MB Speicher und einem Preis von ca. 160,00 €. Das sollte jedoch das untere Level für Revit darstellen. Wem das dennoch ausreicht, sollte sich die neue FX600 anschauen. Diese ist zwar von Autodesk für WIN7 noch nicht getestet, hat aber gegenüber der FX580 den doppelten Speicher, für nur 30,00€ Aufpreis.
Wer auch bei größeren Projekten ruckelfrei und zügig arbeiten möchte, sollte in den Midrange Bereich einsteigen. Aktuell gibt es hier nur die FX1800. Mit einem Preis von ca. 400,00€ ist sie natürlich um einiges teurer als die Einstiegskarten, decken aber das Arbeiten an Modellen gerade im Structure Bereich gut ab. Wie bei NVIDIA mittlerweile üblich, besitzen die Karten im oberen Preissegment meist 2 Display Port und 1 DVI-I Anschluss. Auch die FX1800 ist ein Auslaufmodell. In Kürze wird es die Quadro 2000 geben. Mit ca. 70,00€ Aufpreis hat sie mehr Speicher, und dürfte auch für die nächsten Revit Versionen gut gerüstet sein (Direkt X11).
Wer noch größere Performance sucht, oder vielleicht mit sehr großen Modellen arbeitet, sollte dann auf die High End Karten ausweichen. Aktuell haben wir hier die FX3800 und FX4800. Während man für die FX3800 ca, 700,00€ bezahlen muss, sind es für die FX4800 immerhin schon ca. 1500,00€. Auch hier gilt wieder auf die neue Quadro 4000 zu warten. Mit einem Preis von ca. 800,00€, und fast der Leistung einer FX4800 lohnt sich dies sicherlich.
Das sollte es an einer kurzen Zusammenstellung gewesen sein. Fazit ist aus meiner Sicht, unter einer Midrange Karte würde ich eines neues System nicht aufsetzen. Das bedeutet im Falle von NVIDIA eine Quadro FX1800, bzw. insofern Verfügbar eine Quadro 2000. Bei einem Preis von 400,00 bzw. 470,00 € sicherlich keine leichte Entscheidung.
Damit dürfte auch klar sein, das ein PC aus dem Konsumer Markt nicht mehr in Frage kommt.
Grundsätzlich möchte ich aber hier betonen, das Revit sicherlich auch auf weniger betagter Hardware läuft. In diesen Posts geht es aber mehr darum, mit welcher Hardware kann ich relativ störungsfrei unter Revit arbeiten. Dazu gehört eben auch, das mir das Programm nicht immer wieder abstürzt.

Im nächsten Post wird es um den Prozessor gehen.

12. November 2010

Revit LT - Autodesk Project Vasari

Wie heute auf den englisch sprachigen Blogs Autodesk-Revit und
Revit OpEd zu lesen war, wird wohl Anfang nächster Woche auf
Autodesk Labs eine Technology Preview von
Autodesk Project Vasari erscheinen.

Doch was ist Vasari?
Nach den ersten Informationen könnte man von einem Revit Lite
sprechen.Vasari dient in erster Linie als Entwurfsmodellierer.
Besitz die gleichen Möglichkeiten wie die Komplettpakete von Revit
im Bereich des Modellierens. Geometrische und parametrische Funktionen sind ebenso enthalten.
Der Rest wurde weggelassen.
Vasari benutz das gleiche Dateiformat wie Revit, und ist somit voll kompatibel.
Gedacht ist es wohl als Art Entwurfstool für Architekten. Vielleicht vergleichbar mit SketchUp oder Rhino.
Neugierige finden auf den oben genannten Blogs weiter Info's, Videos und Screenshots.
Mehr dazu wenn die Preview erhältlich ist.

8. November 2010

Start der Autodesk Ingenieurbautage

Wie ich schon am 11.Oktober berichtet habe, finden im November
und Januar die Autodesk Ingenieurbautage in verschiedenen Städten im DACH-Raum statt.

Auf folgenden Veranstaltungen werde auch ich einen Vortrag zu Revit Structure halten:

  • 10.11.2010 in Berlin
  • 16.11.2010 in Essen
  • 25.01.2011 in Hannover
Wer schon immer wissen wollte, wie man Revit in einem kleinem Büro erfolgreich einsetzt, sollte sich noch schnell anmelden. Über viele Fragen zu meinem Vortrag und mehr, würde ich mehr sehr freuen.
Ein paar Geschichten von den Veranstaltungen gibt es dann in den nächsten Blogbeiträgen.

7. November 2010

Revit Hardware

Früher oder später wird sich jeder mit dem Thema Revit und Hardware beschäftigen (müssen).
Der erste Blick gilt den Systemvoraussetzungen des Herstellers.
Hier kann man in etwa lesen, welche Hardware ein vernünftiges arbeiten ermöglicht.
Für mich persönlich war das aber nicht ausreichend. Viele Fragen blieben unbeantwortet.

  • Welche Grafikkarte muss es sein? Muss es eine aus dem High-, Mid- oder Low-End Bereich sein?
  • Welcher Prozessor mit welcher Taktung? Reicht ein Core, oder muss es ein Xeon sein?
  • Wie viel Arbeitsspeicher brauch ich wirklich?
  • Muss es ein 32bit oder 64bit Betriebssystem sein?
  • Welcher Monitor kommt in Frage? Reicht einer, oder doch zwei? Welche Auflösung? Welche Größe?
  • Was muss ich noch beachten?
Wie so oft bei einem so heiklen Thema wie Hardwareanforderung, war die Recherche sehr mühsam. 
So recht wusste keiner mir all diese Fragen zu beantworten. Zu unterschiedlich sind auch die einzelnen 
Anforderungen, um dieser Thematik gerecht zu werden. 
Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen meine Erfahrungen zu diesem Thema hier weiterzugeben.
Ich will hier keine Empfehlung für eine bestimmte Hardware geben, noch eine Rezension für irgendein Produkt/Firma schreiben. Diese Blogbeiträge sind lediglich meine Erfahrungen, und die Ergebnisse meiner Recherchen der letzten zwei Jahre. Damit sollte aber jeder in der Lage sein, eine für ihn vernünftige Entscheidung zu treffen, mit der er auch Leben kann. Letztlich ersetzt es auch nicht die Beratung in einem Fachgeschäft. Das setzt aber voraus, das ich die Anforderungen die aus der Software heraus kommen, auch genau kenne. 
Hier reichen die Angaben des Herstellers nicht aus. Diese Lücke versuche ich hier zu schließen.
In loser Folge werde ich in den nächsten Beiträgen die einzelnen Fragen beantworten.
Auch wenn ich im einzelnen auf spezifische Hardwareteile eingehe, beachtet aber bitte auch, das System im Ganzen muss zuallererst funktionieren. 
Deshalb ein Hinweis schon heute. Mit einem Rechner aus den Billigmärkten, wird man in der Regel keine Freude haben. Hier bleibt nur der Weg zu einem der Fachhändler für CAD Workstations.
Eine Faustregel sollte man auch noch beachten. Hardware ist nach zwei Jahren veraltet. Nach drei sollte sie eigentlich ausgetauscht werden. Das gilt zumindest im CAD/BIM Bereich. 
Bei all den technischen Betrachtung sollten wir aber immer auch eines nicht aus den Augen verlieren. Sicherlich ist die ein oder andere Hardwarekomponente auch noch ausreichend. Bedient wird die Hardware aber immer noch von Anwendern. Das ein oder andere Hardware Schmankerl erleichtert auch die Arbeit an diesen komplexen Systemen. Die Folgekosten für schlecht ausgestattete CAD Arbeitsplätze sind weit aus größer. Da ich CAD, und damit auch die veränderte Arbeitsplatzsituation, schon seit fast zwanzig Jahren am eigenen Körper erfahren habe, kann ich nur jedem empfehlen, diese Thematik nicht zu weit von sich zu schieben. Ein kurzer Blick in die Bildschirmarbeitsplatzverordnung hilft hier sicherlich.
Im nächsten Beitrag geht es um einen der wichtigsten (und teuersten) Hardwarekomponenten, der Grafikkarte.

29. Oktober 2010

Update für Tragwerksfamilien erhältlich

Für Subscriptionskunden ist ein neues Update der Tragwerksfamilien für den DACH Raum erhältlich.
Dies ist als Ergänzung zum Web Update 2 zu sehen.
Als Download bietet Autodesk einen Zip File an.
Dieser enthält die lokalisierten Updates für Deutschland, Österreich, Schweiz und Russland.
Aus der Updatebeschreibung (nur in Englisch): Geänderte Familien für Einbauteile, Schweißnaht Symbole,
Stahlbaukataloge und Verbesserungen an den Templates.
Ich habe mir die Datei schon einmal angeschaut. Folgende Vorgehensweise ist zu empfehlen.
Den Zip-File mit Winzip oder ähnlichem öffnen. Aus dem entsprechenden Unterordner (z.B. Germany)
den EXE-File extrahieren. Somit erhält man für Deutschland die Datei "DEURSTLibrary-Sub.exe".
Der weitere Vorgang ist abhängig vom Betriebssystem.
WIN XP 32 User könnten das Update einfach über einen (Doppel)Klick starten.


Die Dateien würden unter WINXP in den Standardpfad kopiert werden. Eine Überschreibung findet nicht statt, da alle Familien andere Namen haben. Somit hat man dann "ALT" und "NEU" in einem Ordner.
Das ist sicherlich nicht zu empfehlen. Besser ist es den Pfad anzupassen. Dazu einfach in das Feld "Dateien in Ordner speicher:" klicken, und am Schluss den Ordner "Metric Library" in z.B. "Metric Library_SP3 ändern. Damit landen alle Dateien in einen gesonderten Ordner. Das ist eigentlich das Standardverfahren bei den Updates von Autodesk.

Für die Anwender von Vista und WIN7 bitte unbedingt nachfolgendes beachten. Der angegebene Pfad ist für diese Betriebssysteme falsch. Bitte entsprechend dem nächsten Screenshot ändern.


Unter Vista/WIN7 sollte das dann nach dem entpacken so aussehen:



Was erwartet uns nun durch dieses Update.

  • Neue Templates habe ich keine gefunden
  • Schweißnahtsymbole sind jetzt enthalten (Beschriftung)
  • Diverse Einbauteile
  • Stahlbaukataloge neu angeordnet (Namen) und verschiedene Typen (IPE, IPEv) in einzelnen Familien ausgelagert

27. Oktober 2010

Revit Familie Schoeck Isokorb KXT Teil 2

Für alle die alle Typen des Isokorbes benötigen, hier nun die Typen KXT 60 bis 100. Diese habe ich in eine neue Familie ausgelagert. Über die Familie selber gibt es nicht viel zu berichten.
Deshalb heute nun ein paar Erläuterungen zur Creative Common Lizenz.
Die Familien werden grundsätzlich kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sie können in den eigenen Projekten verwendet werden, und dürfen auch weiter gegeben werden. Ihr könnt auch Änderungen daran vornehmen.
Nicht erlaubt ist die kommerzielle Weitergabe. Die Familien sollen kostenfrei bleiben. Die Weitergabe hat unter den gleichen Bedingungen zu erfolgen.
Bei der Weitergabe ist lediglich mein Name wie unter Namensnennung aufgeführt zu benennen.
Den vollständigen Wortlaut der Lizenz könnt ihr unter dem unten genannten Link nachlesen.






Diese Familie stelle ich hier zum freien Download. Es gelten folgende Lizensbedingungen:
Namensnennung bei Weitergabe: Thomas Hehle, TH-CADKON, by RevitDE
Creative Commons Lizenzvertrag

Hier ist der Download Link zur Familie: 

Folgendes bitte noch beachten. Die Familie ist unter Version 2011 uneingeschränkt  nutzbar.
Es wurde jedoch nur ein Typ  angelegt. Eine Dokumentation wurde nicht erstellt.
Der eigentliche Mehrwert dieser Familie liegt in der Katalogdatei. Diese ist nicht Bestandteil des Downloads.
Wer gefallen an der Familie findet, kann die zugehörige Katalogdatei aber bei mir per Email anfordern.
Die Katalogdatei enthält 180 Typen. Der Typ VV ist jedoch nicht darin enthalten.
Die einzige kleine Bitte die ich habe, sendet mir einen Screenshot oder PDF Datei aus einer eurer selbst erstellten Revitprojekten zu. Falls dies nicht möglich ist, schreibt mir einfach etwas über eure Arbeit mit Revit.

25. Oktober 2010

Revit Familie Schoeck Isokorb KXT

Zu den aufwendigeren Arbeiten in Revit gehört sicherlich das Erstellen von komplexen Familien.
Produkte aus dem DACH Raum sind fast überhaupt nicht in den Standard Bibliotheken vertreten.
Leider sieht es bei den Herstellern auch nicht viel besser aus.
Im Structure Bereich benötigen wir aber immer wieder Einbauteile von den verschiedensten Herstellern.
Wie im Logo von RevitDe zu sehen ist, haben wir schon seit einiger Zeit eine Familie für Schöck Isokörbe erstellt. Diese habe ich nun für Version 2011 aufgearbeitet und aktualisiert.

Diese Familie stelle ich hier zum freien Download. Es gelten folgende Lizensbedingungen:
Namensnennung bei Weitergabe: Thomas Hehle, TH-CADKON, by RevitDE
Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk bzw. Inhalt ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland License.

Folgendes bitte noch beachten. Die Familie ist unter Version 2011 uneingeschränkt  nutzbar.
Es wurde jedoch nur ein Typ  angelegt. Eine Dokumentation wurde nicht erstellt.
Der eigentliche Mehrwert dieser Familie liegt in der Katalogdatei. Diese ist nicht Bestandteil des Downloads.
Wer gefallen an der Familie findet, kann die zugehörige Katalogdatei aber bei mir per Email anfordern.
Die Katalogdatei enthält 180 Typen. Der Typ VV ist jedoch nicht darin enthalten.
Die einzige kleine Bitte die ich habe, sendet mir einen Screenshot oder PDF Datei aus einer eurer selbst erstellten Revitprojekten zu. Falls dies nicht möglich ist, schreibt mir einfach etwas über eure Arbeit mit Revit.
Hier geht es zum Download Link der Familie:
 http://dl.dropbox.com/u/18399700/Blog/schoeck-KXT10-50.rfa

Hier nun eine gerenderte Ansicht im Projekt.

20. Oktober 2010

Neuer Blog Revit-User-DACH

Seit gestern Abend ist unser neuer Blog Online.
Auf Revit-User-Dach.blogspot.com können sich Revit Anwender/Firmen aus dem DACH-Raum melden, und in einer Revit Liste für den deutschsprachigen Raum aufnehmen lassen. Ziel dieser Liste ist es, Revit Anwender aus den verschiedenen Bundesländern/Kantone zusammen zu bringen. Diese Liste richtet sich an alle Revit Anwender im DACH-Raum.
Wie schon bei diesem Blog, wird Revit-User-DACH von Axel Gehring und Thomas Hehle betreut.
Also Revit Anwender, meldet euch bei uns an.

19. Oktober 2010

Revit Apps - Content Batch Utility

Eines der aufwendigsten Arbeiten beim Umstieg auf die nächst höhere Version in Revit, ist sicherlich die Konvertierung der eigenen Familien. Sicherlich kann ich dies je nach Nutzung jeweils manuell tun. Dies ist jedoch nicht sehr befriedigend. Besser wäre ein Tool das dies für uns in einem erledigt. Genau dieses Tool stellt uns Autodesk zur Verfügung.
Für diejenigen die sich noch eine DVD ausliefern lassen, finden dieses Tool unter Utilities.
Doch auch diejenigen die ihre Software downloaden, müssen nicht darauf verzichten.
Die Downloads sind alle erst einmal ein selbst entpackendes Archiv. Per Voreinstellungen sollten alle Daten auf C:\Autodesk\Produktname landen. Auch hier findet ihr den Ordner Utilities.
Im Unterordner Content Batch Utility finden sich die für unser Vorhaben relevanten Dateien.
In der Readme.txt Datei ist die Vorgehensweise erklärt. Allerdings nur in Englisch. Deshalb hier  nun eine kleine Anleitung. 
Vorab ein wichtiger Hinweis. Das Tool sollte auf einem lokalen Laufwerk ausgeführt werden. Dazu muss gegebenenfalls die gesamte zu konvertierende Ordnerstruktur nach z.B. C:\ kopiert werden. Bei meinem Test lies sich das Tool auf einem Netzlaufwerk nicht ausführen.
Die Arbeitsweise ist recht einfach. Kopiert die zwei Dateien Upgrade_RFA.bat und Upgrade_RFA.txt in das Wurzelverzeichnis der zu konvertierenden Familien. 
Führt die Upgrade_RFA.bat durch einen Doppelklick aus. Hierdurch wird die Upgradeliste famlist_rfa.txt erzeugt. Danach zieht ihr die Datei Upgrade_RFA.txt einfach auf das Revit Desktop Icon. Revit beginnt automatisch damit alle Familien zu konvertieren. Je nach Anzahl kann das einen Augenblick dauern.
Folgendes bitte noch beachten. Bitte vergewissert euch, das ihr Schreibrechte auf die Dateien habt. Löscht alle Sicherungsdateien (RFA_Name.00*.rfa) im Verzeichnis. Falls sich eine Familie nicht konvertieren lässt, beendet sich das Programm automatisch. Um fortzufahren öffnet die Datei  famlist_rfa.txt, und löscht alle bereits konvertierten Familie und die Fehlerhafte aus der Liste. Die Datei abspeichern und die Upgrade_RFA.txt wieder auf das Icon ziehen. 

18. Oktober 2010

Revit Apps - Materials Tool

Apps gibt es nicht nur für Mobiltelefone. Diese kleinen Helferlein gibt es mittlerweile auch für Revit.
In loser Folge möchte ich euch hier ein paar dieser Tools vorstellen, die ich im laufe der Zeit für Revit gefunden habe. Soweit nicht anders angegeben sind diese Tools in RAC, RST und Revit MEP einsetzbar. Sollte keine Programmversion angegeben sein, so bezieht sich dies immer auf Version 2011. Andere werde ich gesondert angeben. Getestet habe ich die Tools auf WIN7 64bit. Sie sollten aber unter WINXP 32bit ebenfalls laufen.
Mit Version 2011 hat sich die Installation von Erweiterungen grundsätzlich geändert. Deshalb wird sich diese Blog Reihe auch weitestgehend auf diese Version beschränken.
Sollte kein Installations Tool zur Verfügung stehen, werden die Apps folgendermaßen installiert.
In der Regel bestehen die Erweiterungen nur aus zwei Dateien. Einer Systembibliothek (DLL-Datei), und einer ADDIN Datei. 
Die DLL Datei kopiert ihr in einen Ordner eurer Wahl, z.B.: "C:\RevitAPP\NamedesTools\. Bitte merkt euch den Namen gut. Öffnet die ADDIN Datei in einem Editor, und passt die Pfadangaben wie in dem unteren Beispiel dargestellt an euer lokales Verzeichnis an. Danach die Datei bitte abspeichern.


Die ADDIN Datei wird in folgenden Ordner kopiert, abhängig ob dies Benutzer bezogen oder unabhängig vom Benutzer geschehen soll. Bei letzterem würde das ADDIN allen Benutzer auf dem Computer zur Verfügung stehen.
Benutzer bezogene Einstellung:
  • WIN XP: C:\Dokumente und Einstellungen\"Benutzer"\ Anwendungsdaten\Revit\Addins\2011\
  • Vista + WIN7: C:\Benutzer\"Username"\AppData\Roaming\Autodesk\Revit\Addins\2011\
Nicht Benutzer bezogene Einstellung:
  • WIN XP: C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\ Anwendungsdaten\Revit\Addins\2011\
  • Vista + WIN7: C:\ProgramData\Autodesk\Revit\Addins\2011\
Das erste Tool das ich euch heute vorstellen möchte, befasst sich mit folgendem Problem in Revit. In den Standard Template Vorlagen sind eine Unmenge von Materialien bereits definiert. Um eine saubere, angepasste Vorlage zu haben, müssen nun die einzelnen Materialien gelöscht werden. Leider muss jedes Material einzeln gelöscht werden, ein Batchbetrieb ist von Autodesk nicht vorgesehen. Genau dies macht aber dieses kleine Tool. Nach dem Start listet es alle Materialien auf. Wie im Explorer kann ich mit der "STRG-Taste" die zu löschenden Materialien auswählen und löschen. 
Das Tool findet ihr auf der Seite http://www.revitapp.com/materialstool.html, und wird dort kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Oberfläche ist jedoch in Englisch.

Erweiterungen klinken sich in Revit unter Zusatzmodule ein.

Materialien werden mit der "STRG-Taste" markiert und danach gelöscht.