20. März 2016

Nachlese 4. RUG D-A-CH Treffen in Berlin

mit einem Gastkommentar von Franziska Herrmann.

Am 10. März fand unser 4. RUG D-A-CH Treffen in Berlin statt. Zum ersten Mal wurde das Treffen tagsüber von 10.00 bis 14.00 Uhr veranstaltet.
An dieser Stelle noch einmal herzlichsten Dank an unsere Gastgeber der Unternehmensgruppe BUNG. Die Veranstaltung war hervorragend organisiert. Die max. Teilnehmerzahl von 20 Personen war natürlich erreicht worden, und war der einzige Wermutstropfen. Diese Veranstaltung hatte mehr Teilnehmer verdient.

Auf den veränderten Veranstaltungsbeginn und Dauer waren wir natürlich sehr gespannt. Schon während der einzelnen Vorträgen konnten wir feststellen, das die Teilnehmer aufnahmefähiger zuhörten, und so eine regere Diskussion zu den einzelnen Punkten stattfand. Aus unserer Sicht war die Überlegung die Veranstaltung tagsüber zu organisieren ein voller Erfolg. Bitte schreibt doch Oliver und mir Eure Meinung hierzu. Gerne könnt ihr auch die Kommentarfunktion im Blog nutzen.

Nachfolgend ein kurzer Überblick über die Themen die an diesem Tag in Berlin referiert wurde. Für Alle die weitere Info's zu den Themen benötigen, wenden sich Bitte an uns. Wir können Euch dann ergänzende Info's zukommen lassen.

Autodesk Education:
Philipp Müller von der Autodesk Education stellte in einem kurzen Beitrag seine Arbeit vor. Noch einmal hervorzuheben ist, das die Autodesk Education alle Bildungseinrichtungen unterstützt. Das heist neben den UNI's und Hochschulen, auch Berufsschulen usw.

Revit im Brücken- und Sonderbauwerksbau
Am Thema Brücken mit Revit kommt zur Zeit keiner an Oliver vorbei. So war es für uns Teilnehmer besonders schön aus Erster Hand den Workflow erklärt zu bekommen. Oliver zeigte uns auch an einem Live Projekt, wie mit adaptiven Bauteilen und Dynamo, Brücken in Revit realisiert werden können.

BIM in der Einführung im Unternehmen
BIM ist in Aller Munde. Viele Inhaber fragen sich natürlich, und das zu Recht, wie kann ich BIM in meiner Firma einführen, und das auch noch erfolgreich. Nun, eine Antwort auf diese Fragen gab es am 10. März in Berlin. BUNG hat sehr anschaulich und ehrlich die Problematik erläutert. Erfrischend und mit ein wenig Selbstironie wurden die Probleme, aber auch die Erfolge aufgezeigt. Besonders schön wurde uns aufgezeigt, wie man mit einem richtigen Implementierungs Plan innerhalb eines Jahres Erfolg haben kann. Wichtig hierbei war aber auch die Erkenntnis, einen Schritt nach dem anderen zu machen. Dieser Vortrag hat mehr Fragen beantwortet, als so manche BIM Veranstaltung die in letzter Zeit für viel Geld in Deutschland besucht werden konnte.

BIM für Bauherren/BIM Implementierung in Infrastruktur- und Hochbauprojekten
Silvio Werner von vrame Consult erläuterte uns die BIM Implementierung für kleine und mittlere Verkehrsstationen der DB Station & Service AG. Geplant und modelliert wird natürlich mit Revit. Das Revit Modell wird an iTWO übergeben, und daraus ein Leistungsverzeichnis erstellt. Abgerundet wird das gesamte Paket durch den BIM Standard der von der DB vorgegeben wird. Die DB ist somit das erste Unternehmen in Deutschland das gezielt Vorgaben zu BIM in Bauprojekten vorgibt. Davon wünschen wir uns in Zukunft natürlich viel mehr. Aller Anfang ist eben schwer.


Gastkommentar von Franziska Herrmann:

Allgemein:
Ich fand es im allgemeinen besser und angenehmer die Veranstaltung tagsüber zu halten. Es war auch nicht störend, das wir eine Stunde Netzwerken/Mittag zwischen den Themen, und abschließend noch einmal hatten. Die Teilnehmer waren insgesamt aufnahmefähiger als bei einer Abend Veranstaltung. Die Themenvielfalt waren gut und interessant. Immer wieder wichtig sind Erfahrungsberichte von Anwendern, damit wir sehen können wie die Erfahrungen in den einzelnen  Firmen sind. Das gilt insbesondere für diejenigen, die noch nichts mit Revit und BIM zu tun hatten.

Brücken mit Revit:
Das Thema von Oliver war sehr interessant, auch dadurch das die Probleme in einer Live Vorführung gezeigt wurden. Es hat gezeigt, das auch der normale Anwender sich mit vertiefenden Themen in Revit auseinander setzen kann.

BIM eine Lösung:
Das Thema von unserem Gastgeber trifft den Nerv der Zeit. Besonders gefallen hat mir, das der Vortrag offen und ehrlich war. Es war schön zu sehen, das man auch in einer relativ kurzen Zeit viel erreichen kann. Gerade für Anwender die am Anfang stehen, war dieser Vortrag sehr hilfreich, da er als zusätzlicher Motivationsschub sehr gut geeignet ist.

Vrame:
Ich persönlich fand den Vortrag für Einsteiger ganz OK. Für diejenigen die in der Problematik schon tiefer stecken, brachte er nichts Neues.



Zum Schluss ein paar Bild Impressionen von der Veranstaltung (Copyright© by RUG D-A-CH)

















2. März 2016

Nachlese 4. RUG D-A-CH Treffen in Frankfurt

Am 25.02.2016 fand unser 4. RUG D-A-CH Treffen in Frankfurt statt.

Mit 39 Teilnehmern war die Veranstaltung sehr gut besucht. Die letzten Anwender verließen erst nach 22:00 Uhr das Treffen. Das zeigt uns, das die Treffen immer besser angenommen werden. Sehr erfreulich war diesmal auch, das Vertreter der Hochschule Darmstadt anwesend waren.
Wie bereits bei den letzten Treffen vorgestellt, werden die Veranstaltung lokal von Oliver John und mir geplant. Die Räume werden uns freundlicher weise von den Betreibern des Nord-West Zentrums zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal recht herzlich hierfür.

Ein kurzer Überblick über die Themen an diesem Abend:


  • Autodesk Education: Philipp Müller stellte uns die Aufgaben und Kooperationen vor. Hauptaufgabe ist die Unterstützung von Universitäten, Hoch- und Berufsschulen im Bereich Weiterbildung von Revit und anderen Autodesk Produkten. Im Kooperationsbereich arbeiten wir an gemeinsamen Schulungskonzepten. Ein mögliches Thema könnten Weiterbildungsmaßnahmen oder Work-Shops mit der Hochschule in Darmstadt sein. Hier konnten wir an diesem Abend erste Ideen miteinander austauschen. 
  • Marc Höhmann: Marc zeigte uns seine Vorgehensweise zur Darstellung und Filterung insbesondere der Schnitte. Seine Idee dahinter, es sollen nur die Schnitte dargestellt werden die auch, entsprechend von einstellbaren Filtern, zu einer Ansicht gehören. Das heist auf z.B. einem Positionsplan gehören nur Schnitte des Positionsplan usw. Als Methode werden Filter mit doppelter Verneinung angewendet. Dies hat den Vorteil das nur sehr wenige Filter angelegt werden müssen, um die richtigen Objekte darzustellen. Für Alle die mehr zu dieser Problematik wissen wollen, kann sich gerne über unsere Blogs an uns wenden. 
  • Oliver John: Olivers Hauptthema war "Bauen im Bestand". Diskutiert wurde das Verhalten bei Wandverschneidungen von Bestands- und neuen Wänden. Vorgabemäßg versucht Revit Wände immer auf der Systemlinie zu verschneiden. Dies führt dazu, das Bestandswände sich unbemerkt verlängern bzw. verkürzen. Erst seit Version 2016R2 ist es möglich die Verschneidung per Default abzustellen. Ein weiteres Problem bei der Phasendarstellung wurde diskutiert. Kreuzen sich Bestands- und Neue Wände miteinander kommt es bei der Phasendarstellung zu unkorrekter Darstellung. Sein letzter Punkt sperren der Gebäudeachsen wurde heftig diskutiert. Es wurden die Vor- und Nachteile folgender Methoden vorgestellt: "Bearbeitungsbereiche mit einem extra User"; "Entwurfsoptionen" und "Verlinkte Modelle".
Wie ihr seht hatten wir eine Menge Themen aus dem alltäglichen Alltag eines Revit Users. Wenn auch ihr Ideen und Vorschläge habt, schreibt uns doch einfach eine Mail. Wir freuen uns über jeden Vorschlag.

Zu guter letzt noch ein paar Impressionen vom Abend.